Samstag, 7. März 2009

Der Christ Althaus und die Gier nach Macht.


Der Fall Althaus zeigt einmal mehr, was ihm Rechtsstaat Deutschland und Österreich nicht stimmt. Nun ist es für die Alpenrepublik nur ein Fall, in dem sie zwei Gäste be- und verurteilen musste. Das Opfer, die Mutter von vier Kindern kennen wir schon nicht einmal mehr beim Namen, bekommt sozusagen für ihr Leben gerade mal 5000 Euro Schadensersatz. So viel ist also ein Menschenleben in Zeiten der Finanzkrise wert.
Und der Täter, er muss wegen fahrlässiger Tötung gerade mal 35 000 Euro Strafe bezahlen, keinen Tag ins Gefängnis, und kann Dank einer christlichen Partei weiterhin Chef eines Bundeslandes spielen.
Eine Partei, die schon Drogenprobleme und wohl jetzt auch ein moralisches Grundproblem hat. Was ist ihr ein Menschleben wert? Ein Problem das diese Partei seit der Gründung der Bundesrepublik hat, denn nirgendwo konnten so viele Nazis wieder unter neuer Flagge auf die hohe See des politischen Erfolges stechen.
Im Grunde genommen nichts, ein Menschenleben hat gerade zum 20 Jahrestag des Falls der Berliner Mauer in Deutschland auch heute keinerlei Wert.
Viel mehr zeigt der Fall Althaus, wie Politiker Denken und Handeln. Die Macht ist ihnen alles Wert, dafür wird auch schon das Gewissen mal in den Mülleimer geworfen.
Für Christen stellt sich die Frage, warum haben sie eigentlich so viel Mitleid mit einem Täter wie Herrn Althaus? Ist das vielleicht der wahre Charakter des Christentums? Mitleid und nächsten Liebe mit den Tätern? Dann darf man sich nicht wundern, dass wir in einer Welt leben, in der Moral und Werte schon längst auf der Schlachtbank der Gier, der Hunger nach Macht und des Erfolges um jeden Preis geopfert worden sind. Deshalb Schweigen auch so viele Christen zu der Tatsache, das jede fünf Sekunden auf dieser Welt ein Kind verhungert. Was hat eines dieser Kinder schon für einen Wert zwischen Vatikan und Nordsee? Vor einem Jahr, als noch niemand über die Finanzkrise reden wollte, waren es noch sieben Sekunden.
Und was haben wir für ein Rechtsbewusstsein, wenn Emmely wegen dem Anfangsverdacht des Diebstahls von zwei Pfandcoupons über 1,30 Euro fristlos nach 31 Jahren gekündigt wird. Herr Althaus von tausenden von Helfern aus Partei und Staat, hin bis zu seinen Gegenkandidaten der SPD und Linken unterstützt wird, damit er ja in Amt und Würden bleibt?
Vom Chef der thüringischen LINKEN, einem Herrn Bodo Ramelow wissen wir, dass er sogar nachdrücklich die Todesschüsse und den Schießbefehl, den sogar Marxisten heute wie damals nicht bestreiten, in Frage stellt und somit den hunderten von Opfer nachdrücklich ihre Würde nimmt.**
In was für einem Land leben wir, und was verstehen wir überhaupt unter Würde?
Und welchen Charakter und Glauben haben überhaupt Christen, wen sie von Reue und Buße sprechen?
Der Fall Althaus zeigt uns das wahre Gesicht eines Landes, in dem die Gestapo und die Stais einst so alltäglich waren, wie heute die Finanzkrise.
Dann darf man sich aber auch nicht wundern, dass eine ganze Generation von Jugendlichen sich Wochenende für Wochenende dem Komasaufen hingibt, wie sollte man sonst diese Erwachsenenkultur ertragen?

Donnerstag, 5. März 2009

SPD Politiker im Kinderpornosumpf?


Web meldet gerade, dass die Staatsanwalt gegen einen dieser Weichspüler aus der SPD wegen des Verdachts von Kinderpronografie, was immer das konkret heißt.
Schon erschreckend was da abgeht.
Man sollte sich den Begriff Anfangsverdacht merken und nochmals den Fall Emmely und die Verdachtskündigung anschauen. Bürger ist eben nicht gleich Bürger, oder?

Thierse rudert zurück, Emmely vorwärts


Nach dem Thierse wohl mal mutig war und Kante im Fall Emmely zeigte, hat das Gejammere der Arbeitsrichter vom LAG Berlin-Brandenburg wohl Erfolg gehabt. Auch der Druck, den die Partei gegen ihn wegen der Bundestagskandidatur aufbaute, mag dann zur Rückwärtsfahrt feührt haben. Laut der Zeit Online "bedauert" Thierse nun "seine Urteilsschelte".

Sozialdemokrat bleibt eben Sozialdemokrat, kann man nur hoffen, dass Emmely und der Anwalt den langen Atem haben und nach Straßburg gehen, wenn man in Karlsruhe auch so eine bestimmten "Luftdruck" aus den Anwaltsammern, Richterlounges und Netzwerkern spürt. Persönlich liegt von Thierse noch kein Statement vor, man soll vielleicht doch nicht den Abend vor dem Morgen loben. Kante zeigen ist nichts für Politker, gerade wenn sie aus der SPD kommen.

Mittwoch, 4. März 2009

CDU im Tiefflug der Wählergunst?


Hat man bisher die wöchentlichen Umfragen zur Gunst der Wähler - Wen würden sie diese Woche wählen, wenn Wahlen wären? - aufmerksam gelesen, dann wurde immer erwähnt, die CDU und FDP führten ganz klar vor den drei anderen Parteien.
Heute meldet nun die "Financial Times" Deutschland, dass so wohl CDU als auch FDP an Prozentpunkten verlieren."Die Zustimmung für das bürgerliche Lager schrumpft, die Union fällt auf 33 Prozent".
Im Ranking zwischen Merkel und Steinmeier führt die Kanzlerin, was der SPD klar sein muss, denn Steinmeier war ein Fehlgriff.

Dienstag, 3. März 2009

Neue Kohle für die Boße und Winners.


Einst zogen sie mit Siegeszeichen durch die Lande und haben sich selber gefeiert, die deutschen Boße und Manager. Der kleine Mann war der Loser und sie "the Winners". Und laut Abba bekommt "the winners take it all" eben einach Alles. Nun sind die Boße und Manager Loser geworden und kriegen trotzdem wieder Alles.
Gerade meldet Reuters, dass der "Hilfsfonds für Unternehmen steht" Nun muss das "Kabinett entscheiden", das heißt, es werden jetzt also Milliarden in die Unternehmen gepumpt, obwohl diese schon durch die Steuererleichterungen sich von Kosten befreien konnten.
Nur was haben sie mit diesen Steuergeschenken gemacht? Wenn sie Steuern bezahlen sollen, jammern sie, wenn sie geld brauchen ist der Idiot Steuerzahler "kleiner Mann" gerade mal gut genung.
Im Klartext jetzt, die nächste Steuererhöhung ist im Busche, nach den Wahlen im September ist zahltag, nicht für alle, nur für den Bürger oder kleinen Mann.
Ob Loser oder Winner, die Boße kriegen trotzdem Alles. Und Du? Du darfst bezahlen, so was nennt man Arbeitsteilung.

Sonntag, 1. März 2009

Wahlen in Österreich, in Kärnten und das Erde der SPÖ?


Sozialdemokraten haben nicht nur in Deutschland versagt, sondern sie sind in Europa allgemein auf dem Tiefflug. Nur ist man in anderen Ländern nich so zaghaft, sondern setzt seinen Unwillen über die Regierungspartei und deren Politik auch gleich bei der nächsten Wahl um.
Im Bundesland Kärnten waren Landtagswahlen und in der Heimat von Haider hat die SPÖ eine Katastrophe erlebt.Die FPÖ bekam 43 -45 % der 445 000 Stimmen, die SPÖ wohl nur 28,8 und die ÖVP, die Schwesterpartei von Frau Merkel kam gerade mal auf 15,9 %.
Zeitgleich waren Wahlen in Salzburg, dort haben die 400 000 Bürger ganz anders entschieden, die SPÖ verlor auch hier, doch die ÖVP ist hier zweitstärkste Partei und Haiders-Erbenpartei kam nur auf eine einstellige Summe knapp über Null.
Offensichtlich sind die Wähler in Europa Nomaden geworden oder immer mehr werden es. Man wählt nicht mehr als Stammwähler, also von Geburt an immer die gleiche Partei. Eine Tendez die parallel zur Arbeitswelt verläuft, in der es auch einen Stamm- oder Kernmannschaft gibt und viele Nomaden, bekannt als Leiharbeiter und Mietnomaden.




Haider-Partei triumphiert in Kärnten

Die nächsten 16 500 müssen gehen!


Reuters meldet heute, einen Tag nach der Vröffentlichgung der Arbeitslosenstatistik und der von allen Politiker gefeierten "Kruzarbeit", dass Wedekind bei VW 16.500 Leiharbeiter-Stellen, die es in dem Unternehmen Ende 2008 noch gab,... bis Ende des Jahres gestrichen werden." So was nennt man Salamitaktik, Jeden Monat wird quasi 2 000 Mitarbeitern die rote Karte gezeigt. Sie sind ja eh nicht Mitglied der Stamm- oder Kernbelegschaft, sondern gehören nach dem indischen Mittelaltersprinzip der Kaste der "Unberührbaren" an.
Keine Gewerkschaft, kein Politiker oder Manager kümmert sich hier um etwas, diese Bürger sind qausi stigmatisiert als "Krisenopfer" und haben keine Rechte oder Ansprüche auf: Kurzarbeitergeld, Jahreswagen, Mittel aus dem Rettungspaket usw. Die Kaste der Opfer ist eine Folge der schröderischen Sozialphilosophie a la Agenda 2010..