Der immer tiefere Fall der Hypo Real Estate aus München heizt in Deutschland eine Diskussion an, die eigentlich mit dem Fall der Mauer in der Mottenkiste der deutschen Nachkriegsgeschichte verschwunden war. Es handelt sich um das Gespenst aller Gespenter deutscher, wertkonservativer Albträume, dem der Verstaatlichung. Nach dem nun mehr und mehr die Hippos nach Milliarden rufen, bisher haben sie von uns Steuerzahlern 82 Milliarden Euro erhalten und Banken sowie Privatleute haben aus ihren Taschen nochmals 20 Milliarden an Bürgschaften übernommem, ist das Ende der Fahnenstange noch immer nicht abzusehen. Der Bedarf bei den Hypos wächst von Tag zu Tag, denn es geht auf die Jahresbilanz für 2008 zu und das heißt im Klartext, auch die Hippos müssen die Hosen runter lassen. Doch ehrlich gesagt, viel wird man da nicht sehen außer einem dicken Minunszeichen und vielen Nullen.
Nun guts so weit, dies hat man in den Kreisen unserer Politker wohl auch erkannt, dass aus den Bürgschaften sehr schnell die Verpflichtung entstehen kann, dass man zahlen muss. Also die 82 Milliarden sind weg und fallen in das tiefe, schwarze Loch der Finanzkrise. Das war bei Immobilienkrisen in unserem land immer so. Deshalb greift man nun zu Mitteln und möglichen Lösungen, eine davon heißt Verstaatlichung. Noch behaupten unsere Superbänker mit Pensionsanspruch auf Lebenszeit(Im Bereich der KfW und Landesbanken haben sie ja gezeigt was sie können) und Politiker, diese stehe im Zusammenhang mit dem mangelnden Willen der Großäktionärs "J. Christopher Flowers"; einem global Player, der wohl überall am Tisch sitzt, wenn es um Milliarden geht; zu verkaufen.
Denn um seinen Anteil streitet man sich nun und will angeblich mit dem postsozialistischen Albtraum "Verstaatlichung" Druck auf ihn ausüben. Wir werden sehen, was uns da für eine neue "Pumuckelgschichte" aus der Landesklinik "Freistaat Bayern" vorgelesen wird.
In den USA ist man über solche "pubertären Verstaatlichungsdiskussionen" längst schon hinweg, wenn es brennt wird gelöscht und das auch mit Hilfe von Mac Sozialismus, als Verstaatlichung. Schließlich geht es um das Gemeinwohl und nicht um irgendwelchen ideologischen "Krimskrams" der 70er Jahre.
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Dienstag, 17. Februar 2009
Sonntag, 8. Februar 2009
Glos geht, CSU im Abwärtstrend

Mit dem lautlosen Abgang von Stoiber zur EU, dem erneuten Fall der BayLB, dem überraschenden Tod von Eberhard Martini, dem frühere(n) Chef der Bayerischen Hypobank und den Diskussionen um die notwendige Verstaatlichung der Hypo Real Estade musste ein Mann der zweiten Reihe sehen, die 70er und 80er jahre sind entgültig vorbei. Bewirkt als Witschaftsminister hat er eh nicht in fast vier Jahren, dazu fehlte im das Know How, die Klasse und das Wissen, denn er war immer nur ein Wasserträger für andere.
Nun will er gehen, was für unsere Land kein Verlust ist. Doch sein neuer Boß und der Chef Arzt der Landesklinik "Freistaat Bayern" will das nicht. Seehofer sieht mehr und mehr den Verfall der CSU, so wie das seit 8 Jahren die SPD erlebt.
Doch mit dem März 2009, in diesem Monat müssen die Jahresbilanzen vorgelegt werden, dann ist Schluß mit lustig und wir werden eine neue Welle der Bekenntnisse erleben.
Als erstes muss wohl die Hypo Real Estade verstaatlicht werden, etwas, was dem Marktverständnis eines Neoliberalen wie Glos mehr schmerzen muss, als der Untergang der DDR Honecker. Die Philosophie der "Spezies" aus Bayern hat für Deutschland eine der größten Katastrophen der letzten 100 Jahre ausgelöst, die Rechnung bekommen wir in den nächsten 2 jahren Tag täglich serviert.
Der Fall Glos ist da nur ein kleiner Höhepunkt, bewirkt hat er eh nichts, besser er geht und andere auch.
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